- 30.01.2026 Open Call for CuratorsKuratorische Kontaktzonen
Mit Unterstützung der Liebelt-Stiftung, Hamburg schreibt der Klub Solitaer e.V. eine kuratorische Residenz inklusive Recherche- und Reisebudget aus. Dabei bereitet die kuratorisches Residenz wiederum, das künstlerische Residenzprogramm Dialogfelder im Folgejahr vor. Wir verstehen Kurator:innen hierbei als aktive Gestalter:innen: forschend, vermittelnd und organisierend. Der Fokus liegt auf der überregionalen Vernetzung von Kunsträumen in Ost und West, um gemeinsam Strategien im Umgang mit Transformation zu erproben. Nachwuchskurator:innen erhalten die Chance, ihre Praxis im realen Stadtkontext anzuwenden, Kooperationen zu fördern und Konzepte für ortsspezifische Werke zu entwickeln, die in die Stadtgesellschaft hineinwirken.
PROGRAMM
Der/die ausgewählte Kurator:in verbindet in einer 8–10 wöchigen Arbeitsphase eine lokale Recherche in Chemnitz mit einem Reisestipendium zu acht Partnerorten (vier in Ost-, vier in West). Diese Reisen dienen der Erkundung unterschiedlicher Strategien in urbanen wie peripheren Kontexten. Dort untersucht er/sie, wie andere Kunsträume auf Transformationslagen reagieren, welche Strategien erfolgreich sind und wie diese im Chemnitzer Kontext adaptiert werden können.
Im Ergebnis entsteht ein Netzwerk von Kunsträumen in verschiedenen Regionen Ost- und Westdeutschlands, die ihre Strategien gemeinsam austesten und weiterentwickeln.
Die Ergebnisse fließen in ein Symposium im Juni 2026 in Chemnitz, an dem die besuchten Partnerinstitutionen teilnehmen. Gemeinsam werden die Erfahrungen ausgewertet, eine Longlist von Künstler:innen erstellt und Fördermittelakquise für die Durchführung der Dialogfelder im Folgejahr betrieben.
Eine Publikation dokumentiert die Ergebnisse und wird durch digitale Formate wie Reisetagebücher oder Podcasts ergänzt.
ABLAUF
14.02.2026 | Informations und Diskussionssession
14:00 – 20:00 Uhr LOKOMOV Chemnitz
Alle Interessierten sind eingeladen die Organisatoren sowie deren Umfeld kennzulernen und aktuelle Transformationsmomente untereinander zu verhandeln.01.03.2026 24:00 Uhr | Bewerbungsschluss
Anschließend Auswahl durch eine Jury.01.04.2026 | Beginn des Arbeits- und Recherchezeitraum.
Ein zentrales Element ist das Reisestipendium, das Besuche bei acht Kunsträumen (4 Ost, 4 West – urban und periphär) vorsieht. Vorab wird eine Publikations- und Disseminationstrategie erarbeitet, die auf Feldnotizen, Fotografien, Interviews oder digitalen Formaten wie Reisetagebüchern oder Podcasts fußen kann. Diese wird begleitend umgesetzt.Juni 2026 | Vorstellung des kuratorischen Konzepts
Dazu werden werden die teilnehmenden Kunsträume aus Ost und West eingeladen, gemeinsam wird diskutiert und geschärft. Es wird das Überthema für die Dialogfelder 2027 definiert. Das Konsortium erarbeitet gemeinsam eine Longlist von Künstler:innen, legt Arbeitspläne fest und beginnt mit einer gemeinsamen Antragstellung und Mittelakquise.März bis September 2027 | Umsetzung
Durchführung der künstlerischen Residenzen der Dialogfelder in Chemnitz gemäß erfolgter Mittelakquise.Oktober 2027 | Publikation
Eine Veröffentlichung versammelt Räume, Methoden, Interventionen und Gespräche und setzt diese in Bezug zum Überthema.KONDITIONEN
Honorar Kurationsresidenz: 10.000 Euro/brutto
Reisebudget Recherche: bis zu 4.000 Euro/brutto
Das Honorar wird in 4 Raten gegen Rechnungslegung gezahlt:
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- nach Antritt und Vereinbarung der individuellen Ziele
- nach der Reise
- mit der Vorstellung des Konzeptes und Durchführung des Symposiums
- mit der Übergabe einer ausführlichen Dokumentation
BEWERBUNGNachwuchskurator:innen, die sich mit künstlerisch-kreativen Raumpraktiken auseinandersetzen, sind eingeladen, Ansätze einzureichen. Die Bewerbung sollte folgende Informationen umfassen:
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- CV
- Arbeitsproben (Portfolio oder Links)
- Motivationsschreiben bzw. Konzeptskizze zu thematischen Ansätzen, kuratorischen Fragestellungen, Recherchezielen, potentielle Partnerorten
Bewerbungen ausschließlich via mail an
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