Im Jahr 2026 öffnen die Dialogfelder einen kuratorischen Resonanzraum für künstlerische Praktiken im öffentlichen und sozialen Stadtraum. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kunsträume auf gesellschaftliche Transformation reagieren: auf postindustrielle Umbrüche, neue Nachbarschaften, fragile Öffentlichkeiten und die Rolle von Kultur jenseits großer Metropolen.
Erstmals wird das Residenzprogramm durch eine kuratorische Residenz vorbereitet. Die ausgewählte Person recherchiert in Chemnitz und an Partnerorten in Ost- und Westdeutschland, sammelt Strategien, Perspektiven und Methoden und entwickelt daraus ein übergeordnetes Thema für die Dialogfelder 2027. So entstehen neue Verbindungen zwischen Kunstorten, Stadtgesellschaft und künstlerischer Praxis — lokal verankert, überregional vernetzt und offen für gemeinsame Experimente.